Piezochirurgie

Bei der Piezochirurgie handelt es sich um ein modernes Operationsverfahren, dessen theoretische Grundlagen allerdings bereits im 18. Jahrhundert beschrieben wurden. Schon damals beobachtete man, dass durch die Verformung von gewissen Festkörpern (Quarz, Turmalin, Bariumtitanat etc.) elektrische Ladungen an ihrer Oberfläche entstehen. Im Umkehrschluss ist man in der Lage, durch elektrische Impulse hochfrequente Schwingungen von Körpern zu erzeugen, mit deren Hilfe Gewebe behandelt werden kann.

Diese Methode bietet bei vielen chirurgischen Eingriffen einen Vorteil gegenüber konservativen chirurgischen Instrumenten wie Bohrern und Sägen, da sie in der Lage ist, Gewebe selektiv zu behandeln. Knochengewebe kann nahezu ohne Druck durchtrennt und das angrenzende Weichgewebe dabei maximal geschont werden, selbst dann, wenn das Weichgewebe mit den Instrumenten in Kontakt kommt. So werden angrenzende Blutgefäße maximal geschont. Geringere Gefäßverletzungen bedeuten eine geringere postoperative Schwellung, eine schnellere Wundheilung und ein minimiertes Wundinfektionsrisiko.

Auch kann durch diese Technik das Verletzungsrisiko von Nerven bei deren Verlagerung oder Dekompression deutlich reduziert werden. Piezochirurgisch lassen sich schonend Knochentransplantate gewinnen, die dann den verlorenen Knochen dauerhaft ersetzen können.  

Plastische Operationen

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03.07.2016

Im November 2016 findet das Face Projekt wieder statt!!

Das Team um PD Dr.Dr. Lei Li(Chefarzt  Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Uniklinik...

20.05.2015

Ibing, Brandes, Wößner und Klatt unterstützen das Face Projekt in Gambia

FACE   Das Projekt des ASB Gambia wurde 2005 ins Leben gerufen. PD. Dr. Dr. Lei Li...

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